Benefizkonzert am 25.9. // ONE GOAL-Stunde in der Waldorfschule

Wir suchen noch Musiker für das Benefizkonzert! // Hello everybody, do you now musicians, that would like to join the 1. BENEFIZ-CONCERT in the Moria Grace Shelter in Katutura? Date: 25.9.2010, Saturday, 4 p.m.
Everybody is welcome, freestyle is aloud. We would love to have a great mix of different cultures and instruments. Jam session at the end possible! Lets have fun together and make the children of Moria Grace Shelter and their great and openhearted Mother Wilhelmina HAPPY. They don‘t always need donations, but connections, inspirations and to know that they are not alone. Neighbours in Windhoek are invited to share time together so we can have a multicultural, inspiring and happy afternoon. Never mind, if you can‘t play an instrument. Just bring yourself and join us with your friends and neighbours! If  possible a homemade cake would be great – the kids will love it.

Adress: Moria Grace Shelter, Sinagoge Street 18-20, Katutura (How you find us: Independence St. > right into Salem St. > right into Samson St. > left into Sin St. > (re) Sinagoge St. // Contact: Katharina Wyss, +264 81 340 23 79 // Shareen Thude, +264 81 124 0982
//////// Der Moria Grace Verin Deutschland freut sich über neue Mitglieder und/oder Spenden: www.moria-grace.de ////////

ONE GOAL-Stunde in der Waldorfschule Windhoek: Wieviele Kinder können weltweit nicht zur Schule gehen? Was sieht Dein Alltag ohne Schule aus? Was bedeutet das für Dein Leben? Was ist Dein Berufswunsch? Was müssen die Regierungen verbessern? Was ist ein Staatshaushalt? > weiterlesen über eine Unterrichtsstunde an der Waldorfschule [18.7.2010]

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Waldorfschule: Das Honeyhouse


Honeyhouse Afternooncare

Originally uploaded by GOLDBOERSE

Nach meinen ONE-GOAL-Stunden, Fotoshootings in allen Werkstätten und konzeptioneller/grafischer Beratung startet die professionelle Zusammenarbeit mit der Waldorfschule Windhoek. Ich bin sehr glücklich, dieser besonderen Schule hier im südlichen Afrika in den Bereichen PR/Marketing, Fundraising, Corporate Design sowie CSR (Corporate Social Responsibility) aktiv und beratend zur Seite stehen zu können. Die erträumte Medienwerkstatt (berufsvorbereitend) kann bald starten! Hier werden die Schüler in die Welt des Journalismus, der Literatur, Fotografie und Typografie eingeführt. Wir gestalten Beiträge und Plakate, vom Inhalt bis zur Form. Die Förderung eines gesellschaftlichen, sozialen und politisch interessierten Bewußtseins inklusive. Einen ersten kleinen Raum hat mir Hans-Peter Seeger sofort zur Verfügung gestellt, im Herbst werden wir loslegen! „Radio Giraffe“ mit vielen tierischen Beiträgen wird das erste Projekt sein, wo die Kinder wunderbar volontieren können. Im ersten Podcast werden wir Euch dann gleich über das erste Jugendumweltsymposium in Windhoek berichten …

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(Schul)Bildung im südlichen Afrika

Gefällt Euch das Bild? http://www.bildungskampagne.org/1goal_videos.html Dann votet mit für das ONE GOAL-Bild unserer Unterrichtsstunde an der Waldorfschule Windhoek.

Warum hat Bildung im südlichen Afrika einen ganz besonderen Stellenwert? Weil hier weltweit die meisten Kinder leben, denen Schulbildung verwehrt bleibt (ca. 35 Mio). Weil die Apartheit, auch zwanzig Jahre nach der offiziellen Beendigung der Rassentrennung, schwarze Kinder auch heute noch deutlich benachteiligt. Übrigens nicht nur die Kinder. Wer nicht in seiner Muttersprache unterrichtet wird ist ebenfalls benachteiligt. Und das ist fast auf dem gesamten Kontinent der Fall. Meist ist Englisch die Hauptsprache. Nur sehr wenige Schulen bieten Unterricht in lokalen Sprachen an. Zuhause wird in den meisten Familien die Stammessprache gesprochen. Hausaufgaben können von Eltern der unteren Einkommensschichten allein schon aus dem Grund der Sprachbarriere oft nicht betreut werden. Und so ließe sich die Liste der erschwerten Ausbildungsbedingungen fortsetzen. Selbst wenn an den staatlichen Schulen kaum Schulgebühren anfallen, so haben viele Familien kein Geld für die benötigte Schulkleidung übrig. Bildung in Afrika ist ein heikles und sehr vielschichtiges Thema.

Fazit: Aids, Armut, Arbeitslosigkeit und Drogenabhängigkeit, die Hauptprobleme im südlichen Afrika, wären mit mehr Investitionen der Regierungen in den Bildungsbereich – 20% des Staatshaushaltes sollten es theoretisch sein – weitaus besser und langfristig zu bekämpfen. Da dies nicht in Sichtweite ist, werden noch viele Generationen von afrikanischen Kindern und Familien lange benachteiligt bleiben und damit einen harten, beschwerlichen und ungerechten Weg gehen.

Ausnahmebeispiele: In Südafrika gibt es ein dichtes Netz an Waldorfschulen, die sich verstärkt in sozialen Brennpunkten gegründet haben: www.waldorf.org.za/waldorf_schools.asp // Die einzige Waldorfschule Namibias, die quer durch alle Einkommensschichten Kindern auch auf Spendenbasis und mit Hilfe von Patenschaften einen Schulbesuch ermöglicht, integriert neben Deutsch/Englisch (Hauptunterricht) und Africaans halbjährlich wechselnd lokale Sprachen, z.B. Nama-Damara und Oshidango. www.waldorf-namibia.org

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Auf zum ersten Jugendumweltsymposium in Namibia

Auf geht es mit Postkartenkarton zu den Moria Grace Kindern (10.7.2010). Sie versammeln sich schnell am langen Tisch und malen konzentriert ihr Bild zum Thema „Climate Change und Artenvielfalt/Erhaltung“, anschließend fotografiere fotografiert ich ausgewählte Motive und stelle ein Plakat zusammen. Die „Großen” von Moria Grace Shelter werden gemeinsam am 24. August mit mir in das Habitat-Zentrum in Katutura fahren. Es wird ein besonderer Moment werden, mit ihren Ideen und ihrem Protest zur aktuellen brisanten Umweltsituation in der Hand, beim 1. Jugendumweltsymposium dabei zu sein. Das Plakat wird ihnen helfen, sich mit anderen aktiven Schülern schneller zu verbinden und zu verstehen, dass auch Kinder eine Stimme haben.

Am 24.8.2010 findet erstmalig das Jugendumweltsymposium in Namibia statt (Ressourcenschutz, Artenvielfalt, Artenschutz, Umwelt und nachhaltige Entwicklung, Biotechnologie, Bioethik, Traditionelles Wissen). Morgen, am 16.7., ist Einsendeschluss für den Schülerwettbewerb, den das Symposium ausgerufen hat. Die drei besten Teilnehmer (verschiedener Kategorien) dürfen zur internationalen Jugendkonferenz fahren! Vielleicht haben wir ja Glück :–) Sicher ist, das Symposium wird in Namibia ein Vorbild für die Erwachsenen werden.

http://www.az.com.na/umwelt/umweltsymposium-im-august.109801.php
> weiter zum Benefizkonzert für Moria Grace am 25.9.2010

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Das letzte Naturvolk: Die Himbas

Hinter der Bühne mit den Tänzern der Himba-Mix-Gruppe im FNCC (Franco-namibischen Culture Center), Rea La Greca (Videojournalistin, hinten) und Margret Bried (Waldorflehrerin in Windhoek, rechts)

Das FNCC lud zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung in Windhoek ein: eine Modenschau inklusive Schmuckkreationen von namibischen Designerinnen, die sich ihre Inspirationen von dem letzten selbstbestimmt lebenden Naturvolk in Namibia holten, den Himbas. In einigen ihrer traumhaften Kreationen – die sich mit Paris messen lassenkönnen – verwenden sie traditionellen Himbaschmuck. Die Ausstrahlung der Himba-Tänzer während, die den Abend begleiteten, ist unglaublich stark. Im überfüllten FNCC ist mit ausführlichen Reden über die Notwendigkeit, dieser letzten einmaligen Kultur Öffentlichkeit zu geben, der Abend eröffnet worden. Zu Gast war u.a. der französische Botschafter Namibias.

Dank Günther Menn und Rea La Greca – zwei Fotojournalisten, die mit ihrem Projekt „Wanderer zwischen den Welten“ auf den Spuren der letzten Nomaden und Halbnomaden durch Afrika reisen – ist dieser schöne Moment (Foto) mit den Himba-Tänzern und Sängern nach der faszinierenden Modenschau entstanden. Günther und Rea haben kurz vorher in einem der Himba-Dörfer im Norden Namibias mehrere Tage verbracht. In Kürze werde ich das Thema mit einem Artikel und Fotos über die Himbas ergänzen.

(Foto: Günther Menn)


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Ein kurzer Ausflug nach Deutschland

Intensive zwei Wochen im Juni: Besuch des Wohn- und Lebensprojektes „Lebensgut“, Organisieren unseres Goldboerse-Sommerfestes Thema „Transition town – back to the roots“, Besuch der Karmakonsum-Konferenz, Rundgang bei Lokay in Reinheim – ressourcenschonende Printprodukte und abschließend Interview mit Nana Agic plus Besuch bei AFFENTOR, dem nachhaltigen Taschenlabel in Frankfurt. Die Idee des Projektnamen „Affenbande“ entsteht, soziale Projekte mit und für Kinder/Erwachsene – mit interkulturellem Focus. Es bleibt spannend.
Links: http://redaktion.goldboerse.net/category/karmakonsumkonferenz/
Bilderstream: Sommerfest / Konferenz / Lokaydruck / Wohnprojekt Lebensgut
www.karmakonsum.de / www.lokay.de / www.affentor.de

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Benefizkonzert für die Moria Grace-Kinder

Herzlich willkommen am Sa., 25.9. 2010 zum 1. Benefizkonzert für die Kinder im MORIA GRACE-Waisenhaus in Windhoek/Katutura. > Hallo Windhoek-Netzwerk: Sagt es befreundeten Musikern weiter, kommt mit Freunden und Nachbarn! Cordula Weiß (Pianistin, Cellistin) hat bereits zugesagt. Start: 16 Uhr, Eintritt: eine Geldspende. Wer Sachspenden mitbringen möchte, bitte vorher per Mail anfragen. Frisch gebackener Kuchen ist willkommen. Für die Moria-Grace-Kinder ist das etwas ganz besonderes. Mit Jam-Session am Abend! Kontakt: wyss@goldboerse.net, cell +264 81 340 23 79 /// Adresse: Moria Grace, 18-20 Sinagoge Street, Katutura (Anfahrt folgt)

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Ein Tag im Moria Grace (Malaktion/One Goal)

Wir starten morgens 10 Uhr mit (mitgebrachter) namibischer Musik unseren ersten Tag im Waisenhaus Moria Grace. 70 Kinder im Alter von eins bis 16 Jahren leben hier unter einfachsten Bedingungen. Es sind glückliche Kinder. Wir sind beeindruckt, wie die Waisenhausmutter Wilhelmina mit Frauenpower, Fröhlichkeit, Witz und Durchhaltevermögen „ihre“ Kinder begleitet. Was Wilhelmina braucht und sucht sind soziale Kontakte. Das Gefühl nicht allein zu sein – mit ihren vielfältigen Alltagssorgen und auch Freuden. Sie wünscht sich z.B. Briefkontakt mit deutschen Kindern. (Hallo Thorsten, kannst Du Dich darum kümmern?). Ich denke daran, wie gut es ihr tun würde, wenn sich hier regelmäßig Frauen zum austauschen, singen, tanzen treffen würden. Im großen Hof ist Platz genug.

Der einzige CD-Player ist defekt. Es wird die erste Notiz auf meiner Liste, um in den nächsten Wochen Sachspenden hier in Windhoek zu organisieren. Es mangelt an Brotboxen für alle Schulkinder, Küchenmessern, Blechtassen oder einfach leeren Wasserbehältern. Bastelsachen oder Bücherregale fehlen komplett. Meine Liebe zum Recycling und Upcycling kommt dem zugute: Alle noch übrigen Tetrapacks, die wir seit unserer Ankunft in Namibia gesammelt und „verbastelt“ haben, kommen nun ins Waisenhaus. Sie werden als Stiftbehälter gebraucht.

Wilhelmina hat überraschenderweise Tische organisiert. So ist für den heutigen Tag ein Raum zu einem Mal- und Schulzimmer verwandelt. Die vorsorglich mitgebrachten dicken Pappen als Tischersatz funktionieren wunderbar als Malunterlage. Es kann losgehen. Die Kinder zeichnen mit Konzentration und Begeisterung für unser Ausstellungsprojekt ihre Wohn(t)räume. Anschließend interviewt sie Cosima zu ihren Bildern, Träumen und Leben. Alle weiteren Bildern die entstehen hängen wir im Flur auf. So entsteht eine erste kleine Galerie in den halbdunklen Fluren, die bisher keine Dekoration und keine Farbe kennen. Ich plane – solange ich in Namibia wohne – monatlich die Kinder für zwei Malstunden zu begleiten. Das Haus darf innen mit Träumen, Wünschen und Farben bemalt werden!

In der Schulstunde am Nachmittag „One Goal – Education for all“ erfahren die Kinder, dass 72.000.000 Kinder weltweit nicht zur Schule gehen können, sprechen über die Fußball-WM, ihre Lieblingsfußballspieler und wie ein Leben für Kinder ohne Schule aussieht. Zum Abschluss dürfen sie erstmalig auf einer Unterschriftenliste IHRE persönliche Unterschrift geben, denn die Unterschrift jedes einzelnen Kindes zählt im Rahmen der Petitionsaktion ONE GOAL wie eine Erwachsenenstimme. Das ist bisher einmalig. Wenn ein Kind nicht schreiben kann, dann darf es ein Zeichen oder Bild malen, was ebenso als Unterschrift anerkannt wird.

Die Fußbälle (Sponsoring SportThieme) kommen wunderbar an, die gelben Armbänder als ONE-GOAL Aktionssymbol (für die Zeit der WM) finden die Kinder richtig cool.

Was brauchen die Waisenhauskinder (außer genügend Essen und Liebe), um kindgerechte Nachmittage oder Wochenenden zu haben? Z.B. Bastelscheren, Kleber, Malfarben, Straßenmalkreiden, Springseile, Hula-Hupp-Reifen und Bücher. Ich spreche mit den Kindern darüber, eine eigene Bibliothek zu gründen und suche ab sofort dafür Kinderbücher (in englisch oder africaans).

Geldspenden (auch kleinste Beträge) helfen und kommen direkt hier an, ohne Verwaltungskosten: www.moria-grace.de // Sachspenden in Namibia an: Katharina Wyss, Tel. 00264 81 340 23 79, wyss@goldboerse.net, www.goldboerse.net

> Fotos des gesamten Tages

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Windhoek – wohnen in Ojomoise

Windhoek/informelle Siedlung Ojomoise. Hier leben, meist ohne Strom, tausende Familien in Blechhütten. Im namibischen Winter ist in diesen Behausungen zu kalt, im Sommer zu heiß. Da Namibia mit insgesamt 2,5 Mio Einwohnern eines der dünnbesiedelsten Ländern ist, gibt es im Vergleich z.B. zu Nairobi (Kenia) keine Probleme mit Luftverschmutzung und relativ wenig Plastikmüll. Dafür ist Aids, ebenso wie in den Nachbarländern Botswana und Südafrika, eines der großen Probleme und die Haupttodesursache. Alkoholismus, Infektionskrankheiten, Gewalt innerhalb der Familien und eine hohe Selbstmordrate unter Jugendlichen lassen erahnen, wie viele Einwohner Windhoeks sich am Rande eines menschenwürdigen Leben befinden.

Wir können ein kleines Zeichen setzen und die Kampagne Join1Goal mit unterzeichnen, denn Bildung fördert Aufklärung: www.join1goal.org.
Ausführlicher Textbeitrag auf der Goldboerse-Seite
Fotos meiner ersten ONE-GOAL-Stunde am 19.4.2010 (Waldorfschule Windhoek)

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Moria Grace – ein Waisenhaus in Katutura (II)



Wilhelmina Afrikaner leitet mit großem Herz und Visionen ihr Waisenhaus Moria Grace.


Das neue Waisenhaus. Die zweite Gebäudehälfte wartet noch auf Spenden, um fertiggestellt zu werden.

Endlich eigene Betten. Darin schlafen die Kinder teilweise zu viert.

Am 18. Mai bereiteten wir unseren Malaktions- und ONE GOAL-Tag mit den Waisenhauskindern vor. Als ersten kleinen Willkommensgruß brachten wir Obst- und Gemüse für rund 70 Kinder mit. Herzlichen Dank an alle Spender aus Berlin! Weiter geht es am Samstag, den 29. Mai. Es wird die erste Malaktion für unser neues Kinderkunstprojekt „Wohn(t)räume“ werden – mit Bildern, Fotos und Interviews von Kindern aus den beiden Haupstädten Windhoek und Berlin.

Zusätzlich begleite ich am 29. Mai Cosimas ONE GOAL-Schulstunde in Moria Grace mit meiner Kamera.

> mehr Fotos (Flickr)

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